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Ernährungstherapie






Gesundheit ist Leben,
Gesundheit ist Glück,
Gesundheit ist Reichtum,
Birgt alles in sich.





Bade den Körper in Sonne und Licht,
Unterschätze des Wassers Wirkung nicht.
Iss, was die Heimatscholle uns bringt,
Um deren Bestand der Bauer ringt.

Achte das Kräutlein im Herrgottsgarten,
Brauchst auf Gesundheit nicht lange warten.
Wandre, marschiere in schöner Natur,
Überall siehst du des Mächtigen Spur.

Sei einfach, mäßig und stets auf der Hut 
Zu erhalten das köstliche Erdengut.
Es gesunden Seele, Körper und Geist;
Einheit, die Glück und Harmonie verheißt.

Leicht trägt sich des Lebens Arbeit und Plag,
Und dankbar begrüßest du jeden Tag,
Hell scheint die Sonne ins Herz dir hinein;
Gesundheit heißt Leben und glücklich sein.

Josefine Schleiter



Bewußte Ernährung

Dr. Hay, Vater der Trennkost hat uns schon vor 150 Jahren gelehrt:" ... 20 bis 30% unserer Nahrung dürfen tierischer, 70 bis 80% sollen pflanzlicher Natur sein!"
Was heißt das nun konkret:

Fleisch und Wurst dürfen in unserem Speisezettel vorkommen, aber wir sollen einige Spielregeln beachten.

1. Qualität vor Quantität
Bei den vielen Nahrungsmittelskandalen der letzten Jahre sind wir mehr denn je verpflichtet auf "Gute Ware" zu achten.
Dabei sind zu bevorzugen - ökologische - biologische - dynamische - Hofladenware - Regionales - heimisches.

2. Beim Fleisch ist das Schwein zu meiden, da die Harnsäuren des Schweinefleisches, die sog. Purine, in der Lage sind, einen menschlichen Hüftknochen zu zerfressen. Dies hat uns Dr. Reckeweg bereits in den 50er Jahren beigebracht.
Ähnliches gilt für Wildfleisch und Innereien. Schon besser sind die Pflanzenfresser wie Kalb, Rind, Schaf, Lamm usw.

Am wenigsten säurelastig sind Geflügel und Fisch, da haben wir heute leider ganz andere Probleme.
Die Massentierhaltung beschert uns im Geflügel allerlei Medikamente vom Hormon bis zum Antibiotikum. Der Fisch, insbesondere der Meeresfisch ist mit Schwermetallen voll. Solange wir Menschen nicht begreifen, dass wir nicht ungestraft, tagtäglich, zigtausende Tonnen Chemieabfälle in den Weltmeeren versenken dürfen, wird sich daran nichts ändern.



3. Milchprodukte sind erlaubt, falls verträglich – 
für Allergiker strikt verboten
Rohmilch und Hartkäse sind minimal säuernd, alle anderen Milchprodukte wie Weichkäse, Quark, Butter, Joghurt, Sahne usw. sind vom pH-Wert neutral.

Bedenke: Milchprodukte sind so betrachtet wertvoller als Fleisch und Wurst, fallen aber auch unter die 20 bis 30% tierischen Produkte.

4. Die Kohlehydrate oder auch Einfachzucker genannt. 
Sie sind wichtig für den menschlichen Organismus, schließlich sind sie die am schnellsten zur Verfügung stehenden "Brennmateralien".
Sie liefern zuverlässig Energie und Wärme. Also alles was Nudeln, Brot, Reis, durchaus auch Kuchen oder Pizza heißt, fällt darunter.
Aber bedenke 2 Dinge:
A. Zuviel davon macht Fett (!),
Der Körper baut nicht verbrauchte Kohlehydrate in Fett um.
Vorsicht vor Industriezucker, das ist ein Basenräuber, das heißt alle gesüßten Limonaden, Cola, Fanta, Spezi, Alkoholika, Süssigkeiten bringen meinen mühselig ausgeglichenen Säure- Basenhaushalt wieder ins Wanken.
Daher: B. Äußerst mäßiger Genuß!!

5. Pflanzliche Kost, also schonend zubereitetes Gemüse (dünsten), schonend zubereitete Kartoffeln und Obst, auch Rohkost und Salat sollen 70 bis 80% unserer Ernährung ausmachen.
Zur Rohkost und zum Salat sei eine besondere Bemerkung gestattet. Bei der momentanen Entwicklung des Anbaus von Rohkost und Salat muss zunehmend befürchtet werden, dass kaum noch wertvolle Substanzen wie Vitamine und Mineralien darin enthalten sind. Dazu kommen bei uns Menschen immer mehr resorptionsschwache Gedärme, die verhindern, dass die wenigen guten Stoffe in den Körper gelangen. Dies wird über kurz oder lang dazu führen, dass wir alle, mehr oder weniger regelmäßig, irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel einnehmen werden müssen.

Des Weiteren ist zu Rohkost und Salat noch Folgendes wichtig zu wissen:
Obst, Rohkost und Salat nie abends nach 18.00 Uhr!

Warum?

Ca. ab 14.00 Uhr beginnen unsere chemischen Verdauungssäfte von Galle und Bauchspeicheldrüse zu versiegen. Ab 18.00 Uhr ist hier der Betrieb eingestellt.
Dies bedeutet für den Genuss von Rohkost und Salat, diese werden von den Zähnen zwar mechanisch zerkleinert und der Magen macht auch noch ordentlich klein und mischt durch. Aber dann ist Schluss. Nun werden die schlecht verdauten, groben Faserstoffe unzerkleinert in den Darm transportiert und beginnen dort, wie in einem Silo, zu vergären.

Giftgase werden produziert. Indol Skatol, Ammoniak, Histamin, dazu Fuselalkohole.
Und dieses bunte Gemisch hat nun die ganze Nacht Zeit, in unser Blut zu gelangen. 
(Na dann "Prost")

Nun lässt sich im Rahmen eines gesellschaftlichen Lebens abendliches Essen nicht immer vermeiden. Dann müssen wir es den Italienern nachmachen. Nach dem abendlichen Genuss einen Averna, Ramazzoti oder, wer keinen Alkohol mag, einen Espresso oder, wer danach nicht schlafen kann, einen Wermuttee.

Beachte zum Essen:
30 x kauen ist besser als 3 x, denn gut gekaut ist halb verdaut. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und setzen Sie sich in Ruhe hin dazu. Wer keine Zeit zum Essen hat, der lässt es besser bleiben oder haben Sie schon mal ein Tier gesehen, das auf der Flucht isst?

Um eine „Grundreinigung“ des Körpers zu erreichen, den Soffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu setzen und dabei auch Gewicht zu verlieren, bedarf es meist einer Fastenkur im Sinne Heilfasten oder Mayr Kur oder einer Ernährungsumstellung – zum Beispiel die Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig. Letzteres bieten wir neben der Ernährungsberatung zum bewussten Essen ebenfalls in unserer Praxis an.
www.budwig-stiftung.de

Bewusstes Trinken

Der Mensch verliert täglich durch die Ausscheidungen ca. 1 1/2 Liter Flüssigkeit. Nehmen wir noch etwas "Spülflüssigkeit" dazu, dann sind es schon 2 Liter. Das heißt aber auch, das wir täglich 2 Liter Flüssigkeit an ganz normalen Tagen brauchen. Entsprechend mehr an Tagen mit körperlicher Belastung, wenn die Lebensumstände es verlangen, wie Schwangerschaft und Stillzeiten oder wenn es heiß ist.

Die einzige Flüssigkeit, die zum Reinigen des Körpers geeignet ist, ist das Wasser und nichts anderes.

Selbstverständlich dürfen wir Tee´s oder Schorle (7:3 mischen) trinken, aber alle anderen Getränke oder Flüssigkeiten wie Säfte, Limo, Bier, Wein, Suppe u.ä. sind als Spül - und Reinigungsflüssigkeit ungeeignet. Der Kaffee plündert den Körper sogar um Wasser und zwar entwässert 1 Tasse Kaffee den Organismus um 2 Tassen Wasser. Darum gibt es in jedem guten Cafe ein großes Glas Wasser zum Kaffee.

Unsere Getränkeempfehlung:
Wasser, bevorzugt mineralarmes und kohlensäurefreies wie hochohmige Wasser, Hochquellwasser, Tees, alle Kräutertees.

Es darf durchaus mal ein Glas Bier oder ein Glas Wein sein, aber
bedenke die Dosis macht das Medikament, aber auch das Gift.

Einige kleine Bemerkungen seien noch gestattet:
Stuhlgang soll täglich sein, braun, breiig, und geformt.

Bewegung in Form von maßvollem Sport 2 bis 4 x wöchentlich mindestens 30 Minuten bei Puls bis 130 zum Schwitzen kommen. Wenn möglich in Gottes freier Natur, um genug Sauerstoff zu bekommen.

Rauchen ist ein Gefäßgift, vergiftet das Blut, Nikotin schädigt die Gefäße, fördert Krebsbildung.

Schlafen ausreichend, insbesondere 2 bis 3 Stunden vor Mitternacht. Und bedenken sie: Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Mit dem Älterwerden wird der Schlafbedarf deutlich weniger. Dies bedeutet auch, wenn ich untertags viel schlafe, dann bin ich natürlich nachts wach.

Tagesrhythmus ist von enormer Wichtigkeit, gehört mit zum Pflegeprogramm unserer Seele und verhindert eine innere Verwahrlosung.

Das Wichtigste zum Schluss:
Beten hat nicht nur mit Glauben zu tun, das Gespräch mit unserem Herrgott gehört ebenfalls zum Pflegeprogramm der Seele und ist gerade in Krisenzeiten eine sehr wertvolle Hilfe. 
Probieren sie es doch einfach mal, es ist wirklich nicht schwierig.





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